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Thomas hat mit seiner Erbschaft ein Haus gekauft! |
Eine Superwohnung „am Strand“ Das Projekt in Bang Saen auf der Strecke zwischen Bangkok und Pattaya ist riesig. Der Entwickler ist ein weltbekannter schwedischer Finanzakrobat. Unter seinen engsten Freunden findet man auch die Mitglieder der königlichen Familie Schwedens. In das sogenannte Scandinavian Village Projekt wurden hunderte von Millionen schwedischer Kronen gepumpt. Mit Verkaufsvertretungen in vielen Großstädten in Europa wollte die Firma hunderte von Wohnungen auf den europäischen Markt bringen. Die Marketing war agressiv. Das Village hatte alles, was man sich denken konnte. Man sprach von dem grössten Swimmingpool der Welt, Fitnesstudios, Krankenstationen, hohe Sicherheitsvorkehrungen, Transportmöglichkeiten zum Strand und luxeriöse Ausstattungen von höchstem Komfort. Der schwedische Unternehmer kannte die thailändischen Gesetze sehr gut. Sein Konzept war einwandfrei! Als Käufer kauft man eine Mietgliedschaft im Projekt anstelle einer Wohnung. In Thailand ist es so, dass in einem Mehrfamilienhaus nur 45% der Wohnungen an Ausländer verkauft werden dürfen. Mit einer Mietgliedschaft hingegen, war das Problem gelöst. Die Mitglieder wurden mit lukrativen Vorteilen angeworben. Über die Projektgesellschaft konnten sie ihre eigene Wohnung einige Monate pro Jahr an Urlauber vermieten. Die Mitgliedschaft jedoch, konnte nicht weiterverkauft oder als Erbschaft an Angehörige oder Kinder übertragen werden. Wollte ein Mitglied seine Anteile verkaufen, sollte das Unternehmen die Mitgliedschaft zurückkaufen und zwar zu demselben Preis den das Mitglied einmal bezahlt hatte. Von Preissteigerungen war kein Rede. Um eine Mitgliedschaft zu erwerben, musste man Europäer und 55 Jahre alt sein! Das heisst, das Unternehmen konnte in naher Zukunft damit rechnen, alte Mitgliedschaften billig zurückkaufen zu können, um sie danach wieder teuer weiterverkaufen zu können. Beim ersten Blick sah alles nach einem Luxusprojekt erster Güte aus. In Wirklichkeit aber bekam man etwas geliefert, das unterhalb der europäischen Standards lag. Viele Gutgläubige sind in diese Falle geraten! Ein Ehepaar kaufte sich in diese Mitgliedschaft ein. Etwa sieben Millionen Baht hatten sie für drei Zimmer bezahlt. Bald mussten sie jedoch erkennen, dass sie jeden Monat viele tausende Baht für die Gemeinschaftanlagen (Sicherheit, Pool, usw) bezahlen mussten. Eines Tages am Strand hatten sie ein anderes Ehepaar getroffen. Diese erklärten ihnen, dass das Wasser in der Anlage sehr schmutzig und gar gesundheitsschädlich sei. Ihre neuen Freunde hatten ein komplettes Haus direkt am Strand gemietet. Sie hatten einen siebenjährigen Mietvertrag mit Verlängerungsmöglichkeit. Dafür bezahlten sie monatlich nur, was die Mietglieder dem schwedischen Unternehmer pro Monat bezahlten. Sieben Millionen waren also verloren – für andere sogar mehr! (aus der dänischen Presse) |